Internationaler Tag der Bildung: Klare Sicht für faire Bildungschancen
Bildung ist ein Menschenrecht, öffentliches Gut und liegt in der Verantwortung aller. Um jedes Jahr daran zu erinnern, wie zentral Bildung für Frieden, Entwicklung und Chancengerechtigkeit ist, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 24. Januar zum Internationalen Tag der Bildung erklärt.
Doch das Recht auf Bildung ist für Millionen Menschen weltweit keine Realität: 250 Millionen Kinder und Jugendliche gehen nicht zur Schule, 763 Millionen Erwachsene sind Analphabetinnen. Das ist inakzeptabel – und zeigt, wie dringend Bildungs- und Gesellschaftssysteme reformiert werden müssen.

Wenn Bildung ein Recht ist – warum fehlen so oft die Voraussetzungen?
In Deutschland ist es selbstverständlich: Wenn ein Kind schlecht sieht, geht es zur Augenärztin oder Optiker und bekommt eine Brille. In vielen Ländern des Globalen Südens ist das anders. Besonders in ländlichen und entlegenen Regionen fehlt es häufig an augenoptischer und -medizinischer Versorgung.
Das hat weitreichende Folgen: Wer die Tafel nicht erkennt, kann dem Unterricht nur schwer folgen. Lernen wird zur täglichen Hürde – obwohl das Recht auf Bildung eigentlich geschützt ist, unter anderem durch:
- die UN-Kinderrechtskonvention (Artikel 28: Recht auf Bildung)
- die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (Artikel 26: Recht auf Bildung)
Wir schaffen die Grundlage für gutes Lernen

Nur wer gut sieht, kann gut lernen. Deshalb bringen wir Sehtests und Brillen in die Regionen, in denen Menschen sonst kaum Zugang haben- Wir ermöglichen so, dass Kinder und Jugendliche dem Unterricht folgen können, richtig lesen und schreiben lernen und so ihr Potenzial voll entfalten.
Internationaler Tag der Bildung 2026
Die Jugend als Treiber bei der Gestaltung von Bildungsprogrammen
Die UNESCO stellt für 2026 die Rolle junger Menschen in den Mittelpunkt: Jugendliche und junge Erwachsene unter 30 Jahren machen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung aus. Sie sind Treiber für Innovation und sozialen Wandel und zugleich überproportional von Armut, Ungleichheit und eingeschränktem Zugang zu hochwertiger Bildung betroffen.
Gerade in Zeiten technologischer Umbrüche ist es entscheidend, junge Menschen sinnvoll in die Bildungsgestaltung einzubeziehen, um ihren Erwartungen, Ambitionen und Lebensrealitäten gerecht zu werden. Insbesondere im Hinblick auf mögliche Lehr- und Lernziele.
Quellen:
- UNESCO: Internationaler Tag der Bildung (Hintergrund & Jahresthema 2026)
- UN-Kinderrechtskonvention – Artikel 28 (Recht auf Bildung):
https://www.unicef.de/informieren/ueber-uns/fuer-kinderrechte/un-kinderrechtskonvention - Allgemeine Erklärung der Menschenrechte – Artikel 26 (Recht auf Bildung)

