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Auf den schwimmenden Inseln von Puno
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Auf den schwimmenden Inseln von Puno

Das Team der EinDollarBrille Peru besuchte einen ganz besonderen Ort: Die schwimmenden Inseln von Puno im Titicacasee.
 
Der Titicacasee ist der größte Süßwassersee Südamerikas und liegt fast 4.000 Meter über dem Meeresspiegel auf dem Altiplano, der Hochebene in den Anden. Der westliche Teil des Sees gehört zu Peru, einschließlich der schwimmenden Inseln. Der östliche Teil des riesigen Binnengewässers gehört zu Bolivien.

Boote und Inseln aus Schilf
© Piotr Wojtkowski | Die schwimmenden Inseln der Urus

Mobil dorthin, wo die Infrastruktur fehlt

Seit 2019 ist die EinDollarBrille in Peru aktiv. Begonnen haben wir mit einem mobilen Team rund um die Hauptstadt Lima. Mittlerweile arbeiten drei Teams daran, die Bevölkerung mit Brillen zu versorgen.

Traditionell gekleidetes Mädchen und Arzt, beide mit Atemschutzmaske
© EinDollarBrille | Freundliche Kontaktaufnahme

Es fehlen Krankenhäuser und Augenoptikerinnen

Die Urus sind eine indigene Volksgruppe, die seit Jahrtausenden rund um den Titicacasee lebt. Ihre mehr als 50 schwimmenden Inseln bestehen aus Totora-Schilf, ebenso wie ihre Häuser und Boote. Die wenigen hundert Männer, Frauen und Kinder auf den Inseln führen ein einfaches Leben. Sie leben vom Fischfang und vom Verkauf von Kunsthandwerk an Touristen. Es gibt weder ein Krankenhaus noch augenmedizinische Versorgung.

Zwei Mädchen der Urus
© EinDollarBrille | Zwei Freundinnen mit ihren ersten Brillen

Umso herzlicher wurde unser Team empfangen. Insgesamt führten wir in zwei Wochen über 360 Sehtests durch. Am Ende kehrten 186 Menschen mit ihren Brillen und einer neuen Sicht auf die Welt auf ihre Inseln zurück.

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