Christian Olschinka
Christian Olschinka | © Martin Aufmuth

Christian Olschinka

2017 begegnete mir die EinDollarBrille mit einem Informationsstand auf der Maker Faire in Kiel. Ich hatte schon einmal von der Initiative gehört, und so trage ich mich in die Liste für Interessierte ein. Ich habe mir nach langjähriger Selbstständigkeit gerade eine Auszeit zur Neuorientierung genommen und da mich Entwicklungshilfe schon lange interessiert, kann ich mir gut vorstellen, etwas Neues auszuprobieren: anderen helfen, etwas weitergeben vom eigenen Erfolg.

Einige Wochen später erhalte ich eine Einladung zum Treffen der Hamburger Regionalgruppe, die sich gerade in der Startphase befindet. Zu Beginn meines Engagements interessiere ich mich besonders für das „Biegen“ der Brille, wie der Herstellungsprozess bei uns kurz genannt wird. Als ehemaliger Entwicklungsingenieur habe ich viel Erfahrung im Engineering von komplexen industriellen Produkten. Aber an der EinDollarBrille begeistert mich gerade die Einfachheit, mit der die Funktion einer Brille umgesetzt wurde, um den Bedürftigsten der Welt das Sehen zu ermöglichen.

Mittlerweile koordiniere ich ehrenamtlich die Aktivitäten der Regionalgruppe Hamburg. Dass das Projekt von so vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern mit so viel Herz getragen wird, hat mir die Entscheidung hierfür leicht gemacht. Ich finde die Aufgabe sehr erfüllend und wünsche mir, dass wir zusammen noch viele kleine und große Erfolge auf dem Weg zu 150 Millionen Brillen feiern können.