Vor Ort in Indien 

Eine einfache Taschenlampe hilft bei der ersten augenoptischen Untersuchung | © EinDollarBrille

Dem grauen Star auf der Spur 

Zu unseren Augencamps in Indien kommen häufig Patienten, die fast oder komplett erblindet sind und denen mit einer Brille nicht geholfen werden kann. Diese Menschen leiden häufig am grauen Star (Katarakt), einer Krankheit, die eine Eintrübung der Augenlinse hervorruft. Sie tritt vor allem in der zweiten Lebenshälfte auf.

Im Jahr 2020 waren weltweit mehr als 17 Millionen Menschen beidseitig durch Katarakt erblindet, das sind 40 Prozent aller weltweiten Fälle von Erblindung.

Nach der Katerakt-OP schützt eine Sonnenbrille die empfindlichen Augen | © EinDollarBrille

Bei einer Erblindung kann durch eine Operation und Implantation einer künstlichen Linse die Sehfähigkeit wieder hergestellt werden.

In unseren westlichen Industrieländern ist dies ein Routineeingriff. Wohingegen eine Operation in Entwicklungsländern für die Betroffenen oft unerreichbar bleibt.  

Mit der Sehfähigkeit stellt sich auch das Lächeln wieder ein | © EinDollarBrille

Das Team der EinDollarBrille in Indien kümmert sich darum, dass die Patienten in Partnerkliniken operiert werden. Eine logistische Meisterleistung, zu der die Organisation von Kleinbussen für die Hin- und Rückfahrt, die Terminvereinbarungen mit der Klinik und die Absprachen mit den Patientinnen gehören.

 

Wir begleiten Chanchali Mudali von der ersten Untersuchung
bis nach der OP:

 © EinDollarBrille

Was uns stolz macht: Im indischen Bundesstaat Odisha können wir heute jeden Monat 250 Patienten eine Katarakt-OP in ausgesuchten Partner-Kliniken ermöglichen.

Übrigens: Rund 50 EUR kostet die Operation, die einen Menschen wieder sehen lässt.

 „Care Netram hat mich davor gerettet, blind zu werden!“

Chanchali Mudali, 55, Rathijema, nach der Katarakt-Operation